Registrierter Ausführer (REX) löst Präferenznachweises Form A ab

Die Europäische Union gewährt Zollvergünstigungen bei Importen aus begünstigten Ländern des “Allgemeinen Präferenzsystems” (APS) in Form von Präferenzen. Bislang war dazu ein Präferenznachweis Form A notwendig. Bis zum 30.06.2020 löst der Registrierte Ausführer (REX) diesen Nachweis bei einem Warenwert ab 6000 Euro ab. Dazu müssen sich Exporteure der APS-Länder bei der zuständigen Behörde in einer Datenbank registrieren lassen. Dabei gibt es für die APS-Länder unterschiedliche Starttermine: jeweils zum 01. Januar 2017, 2018 und 2019.

Import mit dem Registrierten Ausführer (REX)

Bei Importen aus begünstigen Ländern hat der Zollanmelder nach Art. 102 UZK-IA Abs. 3 UZK-IA vor der Anmeldung der Waren zur Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr zu prüfen, ob alle Voraussetzungen für eine Präferenzgewährung erfüllt werden. Dazu gehört die Prüfung, ob ein zulässiger Präferenznachweis vorliegt. Daneben muss die Nummer des Registrierte Ausführers (REX) geprüft werden.

Abhängig vom Land, aus dem der Import stattfindet, sind bei der Einfuhr in ATLAS unterschiedliche Unterlagencodierungen zu nutzen.

Die dbh Logistics IT AG stellt weitere Informationen in einem Merkblatt zum Registrierten Ausführer (REX) zur Verfügung. Dies umfasst die Starttermine 2017 und 2018, sowie die tatsächlichen Übergangsfristen.

REX im Export

Beim Export nach Kanada müssen Exporteure, die das zweiseitige Präferenzabkommen (CETA) nutzen möchten, ebenfalls als REX registriert sein. Dazu ist beim Hauptzollamt der Antrag 0442 einzureichen.

Die Nutzung der Bewilligung zum Ermächtigten Ausführer ist hierfür nicht (mehr) möglich, da die Übergangsfrist am 31.12.2017 abgelaufen ist. Die Einreichung einer Arbeits- und Organisationsanweisung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.